Auf was muss ich achten, wenn ich mein Haustier selbst begrabe?

In Deutschland sterben jährlich circa 1,4 Millionen Hunde und Katzen. Für die Bestattung dieser Tiere auf ungefähr 120 Tierfriedhöfen sind in Deutschland etwa 180 Tierbestatter zuständig.

Doch wie gehe ich vor, wenn ich mein Haustier selber bestatten will?

Neben der professionellen Tierbestattung gibt es die Möglichkeiten den Tierarzt mit der Beseitigung des Tierkörpers zu beauftragen oder das Tier selbst zu bestatten.

Kleinere Tiere, wie etwa Mäuse können bedenkenlos in einer Mülltonne entsorgt werden, größere Tiere sollte man auf keinen Fall einfach in einer Mülltonne beseitigen oder im Wald vergraben. Dies ist nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz verboten und es drohen fünfstellige Bußgeldbeträge.

Anders als das heimliche Vergraben im Wald ist es in vielen Fällen legal das Tier im eigenen Garten zu begraben. Kleinere Tiere kann man ohne jegliche Genehmigung bestatten, für großere Tiere sollte man sich eine Bewilligung des zuständigen Veterinäramtes besorgen.

Wer sein Tier im Garten begräbt sollte dennoch einige Dinge beachten. Falls der Garten Teil eines Wasser/Naturschutzgebietes ist, ist es gründsätzlich nicht möglich das Tier im eigenen Garten zu begraben. Ist dies nicht der Fall, dann darf das Tier im Garten bestattet werden. Das Grab sollte wenn möglich 2 Meter von öffentlichen Wegen entfernt liegen, der Tierkörper selbst sollte in leicht verrottendes Material eingewickelt werden und in mindestens einem halben Meter Tiefe vergraben werden. Je tiefer der Kadaver vergraben ist, desto sicherer kann man sein, dass er nicht von anderen Tieren ausgegraben wird.

 

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